Sarakiniko

Einer der unangefochtenen Höhepunkte in der Palette der milischen Strände ist zweifellos Sarakiniko. Der Vulkanismus hat hier eine einzigartige Landschaft geformt, die ihres Gleichen sucht. Aus weißen Ascheablagerungen wurden im Laufe der Zeit bizarre Strukturen herausgewaschen, harmonisch runde Formen, die unwirklich wie eine Mondlandschaft erscheinen. Das Areal ist durchzogen von tiefen Einschnitten und weitläufig genug, dass man aus mancher Perspektive nichts anderes sieht, als die einen umschließenden blendend weißen Felswände, die sich vor dem Blau des Himmels abheben. Das wirkt ausgesprochen beeindruckend und erklärt auch, warum Sarakiniko eines der beliebtesten Fotomotive von Milos ist.

In den weißen Fels eingebettet liegt ein winziger Sandstrand, der eigentlich nur das harmonische Gesamtbild stört. Notwendig ist er keinesfalls, denn der abgewaschene, poröse Stein ist erstaunlich glatt, so dass man sich problemlos mit einem Handtuch darauflegen kann. Sarakiniko verfügt über feste keine Einrichtung, die Infrastruktur beschränkt sich auf eine breite asphaltierte Zufahrt und einen ausreichend großen Parkplatz, mit welchem dem Besucheransturm im Hochsommer Rechnung getragen wird. In der Saison steht auf dem Parkplatz eine mobile "Kantina", die sich zwischendurch erstaunlich flexibel zeigt und auch beim ein oder anderen Panigyri zur Verköstigung der Besucher auftaucht.