Weitere Strände

Die hier beschriebenen Strände zählen definitiv nicht zu den besten Referenzen milischer Bademöglichkeiten. Milos hat wirklich überproportional viele Strände zu bieten - sehr schöne und auch sehr unterschiedliche. Man kann also einen längeren Urlaub durchaus mit abwechslungsreichen Strandaufenthalten gestalten, ohne zwingend die nachfolgend aufgeführten Strände berücksichtigen zu müssen.

Kipos, Psathi, Katergo und Gerondas liegen an der Südküste zwischen Provatas und Kleftiko.

Tria Pigadia und Kastanas liegen an der Ostküste, etwas südlich von der großen Verladeanlage von S&B ("Varitini") in Voudia.


Kipos





Am Hauptstrand von Kipos befindet sich im Umfeld einer Taverne im wesentlichen eine Anlegestelle für Bootstouren nach Kleftiko. Die fallen von hier aus natürlich weitgehend unspannend aus, denn man kommt schnell hin und auch schnell wieder zurück. Aber so ist es wohl auch gedacht. Der Strand selber besteht aus Geröll und dick aufgeschichtetem trockenen Seegras.

Im November 2009 ist ein Teil der Terrassen der Taverne abgerutscht.
Aktuelle Fotos im Blog: Schäden in Kipos


Psathi





Psathi ist ein sehr steiniger, kleiner Strand, der sich - wie man sieht - am besten noch zum Weichklopfen von Oktopoden eignet.



Katergo / Xilokeratia




Katergo zähle ich zu den absoluten Tiefpunkten. Würde man den winzigen, felsigen Einschnitt nicht explizit als Strand benennen, wäre an seiner Existenz gar nichts auszusetzen. So aber hat er sich als einer der allerersten Strände, die wir vor vielen Jahren aufgesucht hatten, im Gedächtnis verankert.

Manchmal wird Katergo auch Xilokeratia genannt, was aber meines Wissens vielmehr die Bezeichnung eines Weilers ist, der zudem noch ein Stück weiter westlich liegt.


Gerondas

Erstaunlicherweise wird Gerondas (auch: Gerontas) sehr oft als einer der Top-Strände genannt. Das scheint historisch bedingt zu sein, denn nachdem eines Winters die Mär umging, Gerontas existiere nicht mehr, wurde es stiller um den Strand. Fakt ist, dass Gerontas natürlich noch existiert, aber das Schicksal mit manch anderen Stränden teilt, von der "Winterwelle" mal mehr, mal weniger in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Manchmal wird derart viel Sand weggeschwemmt, dass nicht viel übrig bleibt; im nächsten Winter wird der Sand plötzlich wieder angeschwemmt. Selber habe ich diesen Wandel bisher in Tsigrado, Paliochori und Provatas erlebt. Die Nordküste hingegen scheint da resistenter zu sein.

Gerontas liegt auf dem Gelände einer der Bergbaufirmen und darf nur zu Fuß erreicht werden. Das kleine markante Felsentor ist bereits oben von der Straße gut zu sehen.





Tria Pigadia

Tria Pigadia halte ich für den akzeptabelsten der hier aufgeführten Strände. Er ist ausreichend groß und weist ein ganz passables Sand-Kies-Gemisch auf.





Ag. Floros, oberhalb von Tria Pigadia
Ag. Floros, oberhalb von Tria Pigadia




Kastanas


Kastanas scheint das oben geschriebene Schicksal erlitten zu haben und ist offensichtlich eines Großteils seines Sandes verlustig gegangen. Aktuell ist der Strand nur schwer zugänglich, ein kleiner Abschnitt bietet noch eine gewisse Liegefläche.








Aphrodite von Milos: Venus von Milo