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Dies ist die Kategorie Milos
Nach dem sehr trockenen Winter ist ein heftiger Dauerregen mal eine willkommene Abwechslung. Heute ist es zwar extrem fies draußen, aber für die Pflanzen ist es eine Wohltat. Während in Deutschland während des regenarmen Aprils schon finstere Endzeit-Szenarien ersponnen wurden, ist man es hier schon eher gewohnt, mit Trockenheit umzugehen. Ich glaube, es ist etwa 8 Wochen her, dass in Milos der letzte Regentropfen gefallen ist. Und der Winter hat nicht gerade dazu beigetragen, die Zisternen zuverlässig zu füllen. Also - heute ruhig etwas abkühlen, denn demnächst brennt die Sonne wieder.
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“Rent a Bike” oder “Rent a Moto” - diese Schilder säumen die Straßenränder in vielen touristischen Orten Griechenlands. In Milos sieht man sie vornehmlich in Adamas, hier gibt es zumindest eine ausreichende Anzahl von Verleihern, die neben Autos eben auch die sehr beliebten Zweiräder anbieten. Aber was ist eigentlich in diesem Fall ein “Bike”?
Ich bin wirklich keiner, der der vermeintlich schönen alten Zeit nachweint, denn ich schätze technischen und gesellschaftspolitischen Fortschritt sehr. Aber was die Bikes und Motos angeht, bin ich recht sentimental veranlagt. Früher fuhr man auf griechischen Inseln das standardisierte Einheitszweirad - ein Yamaha-Moped mit halbautomatischer Fußschaltung und den üblichen Ausstattungsmerkmalen:
- labberiger Plastikschutz vor den Beinen
- durchgerosteter Auspuff, der den Waden immer wieder gefährlich nahe kommt
- plattgesessener Sitz, aus dessen Löchern Generationen von Touristen den Schaumstoff gepopelt haben
- Hupe mit Wackelkontakt
- Blinker mit noch stärkerem Wackelkontakt
- blinder Rückspiegel
- optional Scheinwerfer und Bremsen
Seit Jahren gibt es aber nun die sogenannten Scooter, moderne gesichtslose Motorroller, die erbarmungslos die alten Gurken abgelöst haben. Sie sind vermeintlich einfacher zu fahren, obwohl ich die Automatikschaltung auf Schotterpisten sehr ungeeignet finde. Und sie sind angeblich wartungsfreundlicher. Jedenfalls denke ich wehmütig an die Zeit zurück, wo man überall so ein altes Moped für ein paar Drachmen leihen konnte, um dann mit infernalischem Knattern ganz gemächlich die Küstenstraße entlang zu cruisen, während die Bandscheiben mangels Federung im nagelnden Rhythmus des Zweitakters geradegerückt wurden.

Das ist kein Scooter!
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Dass die technische Entwicklung meist recht rasant abläuft, ist klar. Aber was den Internetzugang in Milos betrifft, habe ich die Situation vor ein paar Jahren völlig falsch eingeschätzt. Da ich zwar frei von vielen Zwängen aber gerade deshalb abhängig vom Internet bin, war ich immer brennend daran interessiert, auch auf der geliebten Insel meiner Arbeit nachgehen zu können. Lange Zeit hat mich ein 56K-Modem das Fürchten gelehrt - ein Gerät, dass in Mitteleuropa eigentlich schon lange nur noch in den Schauerlegenden vergreister Internetpioniere vorkommt. Selbst Pol musste in seinem Internetcafe die Kunden durch dieses Nadelöhr zwingen, anders war es nicht möglich.
Meine Einschätzung war damals, dass das Verlegen vernünftiger Datenkabel auf die griechischen Inseln noch lange Zeit brauchen wird. Und dass die handyverliebten, “kinitophilen” Griechen sicher viel rascher das UMTS-Netz ausbauen und auch auf diesem Weg den schnelleren Zugang zum Internet realisieren werden. Jedenfalls war ich Anfang 2004 einer der Ersten, der eine Vodafone-Datenkarte fürs Notebook sein Eigen nennen konnte. Mächtig stolz war ich, und die kabellose Freiheit war mir auch den horrenden Preis von damals 120,- EUR im Monat für ein mickriges Datenvolumen wert.
Vielleicht war ich zuviel mit den knallroten Vodafone-Highspeedfähren gefahren, als ich auf UMTS und Vodafone gesetzt habe. Jedenfalls gibt es bis heute kein UMTS-Netz in Milos. Dafür aber DSL 1000 über die Telefonleitung, ganz normal, ganz unspektakulär. Und zwar in Adamas und allen Orten um Triovasalos herum, Plakes, Tripiti usw. Im OTE-Office in Plaka hat man mir sogar beteuert, dass auch Pollonia bald angeschlossen sein wird und dass man inselweit plant, in Kürze auf DSL 2000 oder gar 3000 aufzustocken. Nun gut, ganz umsonst ist meine UMTS-Karte natürlich doch nicht. Immerhin kann ich zum Beispiel auf dem Profitis Ilias sitzen und mit 33 Kbit/s über GPRS im Internet surfen. Wenn ich das will…
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Ich habe gerade erfahren, dass bei Kapetan Tassos im Winter richtig handwerklich was los war. Unabhängig von der obligaten Auffrischung des blendend-kykladischen Weißanstrichs, die viele Hausbesitzer und vor allem Hoteliers im Frühjahr vornehmen, gab es wohl einen Umbau in “unserer” liebgewonnenen Suite 13. Es gibt nun ein zusätzliches kleines Badezimmer, so dass die ohnehin geräumige Unterkunft in Zukunft noch besser für größere Gruppen geeignet sein soll - Großfamilien, befreundete Paare, was auch immer. Ich kann es mir noch nicht richtig vorstellen, aber Stela ließ durchblicken, dass es als Marketingmaßnahme gedacht ist und dadurch das Zimmerangebot von Kapetan Tassos noch attraktiver werden soll. Lassen wir uns überraschen, schön wohnen lässt es sich beim Kapetan ohnehin.
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Es gibt ja eine Menge Anbieter, die von Adamas eine Bootstour um Milos herum anbieten. Je höher die Hochsaison, desto zahlreicher sind die Schilder “Cruise around Milos”, “Trip around Milos” usw. an den Ausflugsbooten im Hafen von Adamas. Außerhalb der Saison muss schon zahlenmäßig eine ausreichende Nachfrage potenzieller Mitfahrer bestehen, aber im Sommer wird von den meisten Anbietern eigentlich täglich eine Bootsfahrt durchgeführt.
Jetzt gibt es aber eine wirkliche Innovation, denn in der bevorstehenden Saison werden auch Trips von Pollonia aus angeboten! Andreas Mallis hatte schon vor Jahren sporadische Ausflüge mit den Gästen seiner Rooms nach Kimolos und Poliegos gemacht. Jetzt hat er sich aufgrund der wiederholten Nachfrage entschlossen, dieses Angebot professioneller zu gestalten. Mit seinem neuen Boot “Perseas” wird er also zukünftig regelmäßig idyllische Strände und einsame Buchten auf Kimolos und Poliegos ansteuern. Mit Barbeque am Strand und allem, was dazugehört. Denn dort gibt es noch wirkliche Geheimtipps, die schon aufgrund der abgeschiedenen Lage den meisten völlig unbekannt sind.
Anfragen und Buchungen für einen Bootsausflug mit Andreas sind über seine Frau Brigitte möglich:
E-Mail: andreasrooms@milos-travel.com
Telefon u. Fax: +30.22870.41262



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Gerade bin ich auf alte Fotos gestoßen, die hier noch nirgends veröffentlicht sind. Die stammen wohl vom Mai 2002, als ich Andreas’ Boot erstmals bemalt habe. Das Kaiki sollte irgendwie traditionell bleiben, aber doch ein Hingucker werden. Und nachdem ich gerade Andreas’ alten Pickup mit Werbung für seine Rooms beschriftet und mit einer überdimensionalen, wahnsinnig grinsenden Tomate verziert hatte, war ich richtig in Schwung. In der Zwischenzeit ist das Boot zum beliebten Fotomotiv im Hafen von Pollonia geworden. Ich hoffe, dass die Bemalung beim diesjährigen Auffrischen wieder erhalten bleibt. Wenn nicht, muss ich wohl wieder mal Hand anlegen.


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Sehr beliebt ist es ja im Urlaub, sich weitgehend unkritisch an lokalen Produkten zu erfreuen. Das ist auch völlig legitim, denn zur objektiven Beurteilung kommt immer noch ein mindestens genau so hoher subjektiver Anteil hinzu, beeinflusst durch die Urlaubsstimmung, die entspannte Atmosphäre und die Faszination des Andersartigen. Diesem Phänomen unterliegt zweifellos auch der Milos-Wein. Je öfter Touristen in den Tavernen nach “local wine from Milos” fragen, desto häufiger wird er auch angeboten. In einigen Fällen darf man die Echtheit des Produkts sicher bezweifeln, in anderen Fällen ist es tatsächlich Milos-Wein, besser wäre es jedoch, es sei keiner. Ich habe mich selber schon mit einem Tetarto (Viertelliter) regelrecht vergiftet - von meiner Frau glaubwürdig diagnostiziert. Daneben gibt es dennoch Wein aus Milos, der in erstaunlich guter Qualität sowohl in Tavernen ausgeschenkt als auch in Flaschen verkauft wird. Letzteres ist ein relativer teurer Spaß, aber um ein bisschen Milos-Stimmung mitzunehmen und/oder zu verschenken eine feine Sache. Wir haben heute ein Fläschen von Vichos (aus dem Feinkost-Laden in Adamas) aufgemacht und waren sehr angetan. Klarer Tipp: Diesen “wine from Milos” kann man guten Gewissens kaufen und vor allem auch als Mitbringsel verschenken.
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Irgendwie habe ich es bislang versäumt, mal etwas über das Internet Cafe von Pol zu schreiben. Das gibt es nämlich schon seit Jahren, und Pol ist mit seinem Internetcafe zwischenzeitig schon zweimal umgezogen. Lage und Ausstattung haben sich jedesmal ein ganzes Stück verbessert und mittlerweile hat er einen richtig guten Laden etabliert. Mit zahlreichen Arbeitsplätzen, recht schnellen Rechnern mit DSL-Verbindung und modernen Bildschirmen. Die Öffnungszeiten variieren gelegentlich, aber prinzipiell hat er vormittags und dann nochmal am späten Nachmittag geöffnet. Pols “Internet Info” befindet sich mitten in Adamas, wenn man vom zentralen Platz ein paar Meter die Straße Richtung Triovasalos geht auf der rechten Seite.

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Jean-Marie hat mir soeben beeindrückliches Bildmaterial zukommen lassen. Im Winter ist bekanntermaßen die Zeit zum Kalamari Fischen. Und da Andreas nicht nur Herr über die schmackhaftesten milischen Tomaten sondern auch begnadeter Fischer ist, ist ihm meist reiche Beute vergönnt. So auch diesmal. Man staunt, wie mächtig die Tierchen sind. Und wie knusprig sie noch sein werden… Schade, dass ich nicht dabei bin.
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Haus ist vielleicht nicht die richtige Bezeichnung, für griechische Inselverhältnisse schon eher eine Villa. Vor allem was die komfortable Einrichtung und die Gestaltung des gesamten Anwesens angeht. Jedenfalls veräußert eine Bekannte von uns dieses Schmuckstück, deshalb möchte ich an dieser Stelle mal darauf hinweisen. Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, sich in Milos ein Haus zu kaufen - ob dauerhaft oder für den Urlaub -, sollte sich das Objekt mal ansehen: Immobilien in Milos
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