Vor Jahren ist unsere erste Fahrt zum Kap Vani mit dem Auto recht kläglich gescheitert, weil wir uns im Gewirr der immer schmaler und holperiger werdenden Wege weitgehend verirrt hatten. Den markanten Vani-Fels sieht man von Land aus zunächst nicht, auch wenn man sich ihm sukzessive nähert. Und so kann es leicht passieren, dass man letztendlich zu weit links in Richtung Agathia oder Kalogries, oder aber zu weit rechts in Richtung Kondaros rauskommt. In den folgenden Jahren war ich mehrmals mit dem Auto bis zum alten Minengebiet gefahren, hatte mich von dort jedoch zu Fuß auf den Weg gemacht und nicht an die Nordroute gewagt, die einen mit dem Auto bis aufs äußerste Ende des Vani-Felsen führt. Nun wollten wir es wissen und machten uns mit Jean-Marie auf den Weg. Von Süden bzw. Süd-Osten, also der “normalen” Blickrichtung gesehen, scheint die Landzunge von Kap Vani zerklüftet und nahezu unzugänglich. So ist es umso erstaunlicher, dass der verborgene Weg von Norden, dicht am Wasser entlang, einen bis zur äußersten Spitze von Vani führt. Mit GPS-Unterstützung ließ sich der Weg tatsächlich finden und schließlich parkten wir unser Auto am Ende der Landzunge.

Jean-Marie dokumentiert unsere Expedition

Das Ziel vor Augen

Gebiet der alten Manganmine

Engpass auf der Nordroute

Das Nadelöhr erinnert an die Thermopylen

Am Ziel: Blick auf die Akradies-Inseln