Griechisches Weihnachtsgebäck: Melomakarona Rezept
Bevor die Weihnachtszeit bald schon wieder vorbei ist, hier mein Rezept für griechische Weihnachtsplätzchen der besonders klebrig-süßen Art: Orangenmakronen, ein Derivat der bekannten Melomakarona. Das Besondere und extrem Griechische dabei ist die Tatsache, dass keine Butter, sondern Olivenöl hineinkommt. Und natürlich das finale Tränken der Plätzchen in Sirup! Der Name Melomakarona (Honigmakronen) rührt weniger von der geringen Menge Honig, die in den Teig kommt, als von dem eigentlich auf Honigbasis herzustellenden Sirup, mit dem die fertigen Plätzchen getränkt werden. Mir persönlich ist das zu viel Honig und ich betone lieber das Fruchtige - reichlich Orangensaft, auch für den Sirup, und zudem noch geriebene Orangenschale.
Rezept für Melomakarona / Orangenmakronen:
300 ml Olivenöl
100 g Zucker
150 ml frisch gepressten Orangensaft (saisonbedingt natürlich ausschließlich von griechischen Orangen)
1 EL Honig
In der Küchenmaschine mit dem Schneebesen möglichst schaumig rühren. Anschließend auf den Knethaken umsteigen und
150 g gehackte Walnusskerne
frisch geriebene Schale einer ausschließlich griechischen Orange
1 TL Zimtpulver
1 TL Nelkenpulver
ein bisschen geriebene Muskatnuss
unterrühren. Dann
600 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
nach und nach unterkneten. Der Teig wird zäh, klebrig und extrem ölig. Aber das ist gut so. Es ist hilfreich, ihn etwa 15 Minuten im Kühlschrank kaltzustellen, um dann bequem die etwa walnussgroßen Portionen für die Makronen formen und auf einem Backblech platzieren zu können. Währenddessen kann der Backofen auf 180°C vorheizen. Das Gebäck braucht etwa 40 Minuten bei Umluft. Das lässt einem genug Zeit, um den Sirup zu köcheln:
100 ml Wasser
100 ml O-Saft (siehe oben)
100 g Zucker
auf dem Herd bei mittlerer Hitze einkochen, bis ein leicht viskoser Sirup entsteht. Nach dem Backen die Melomakarona sofort damit großzügig übergießen und anschließend noch Sesam und/oder gehackte Walnüsse und/oder gehackte Mandeln darüberstreuen.

Tipp: Wenn man die Makronen selber formt und es nicht den Kindern überlässt, kann eine einheitlichere Formgebung erreicht werden. ;-)

















