Milos



Dies ist die Kategorie Allerlei

Ruhm und Ehre

Verfasst unter Allerlei am 12.10.06 von Immolakis

Bislang haben wir immer noch einen ziemlich alten Michael Müller Kykladen Reiseführer benutzt. Aber vor ein paar Wochen habe ich mir dann doch mal ein neues Exemplar gegönnt, die neue Auflage, die Ende Juni erschienen ist. Und siehe da, Ruhm und Ehre werden mir zuteil! Im Kapitel Milos - wo sonst - ist diese meine kleine bescheidene Website über die gelobte Insel erwähnt. Zwei Internet-Tipps gibt’s - neben Nik Vitsovits habe also auch ich den Weg in die Offline-Welt geschafft. :-)

Milos Greece im aktuellen MM Kykladen

Die Olivenöl-Bombe im Handgepäck

Verfasst unter Allerlei am 08.10.06 von Immolakis

Wer kennt das nicht - im Laufe eines jeden Griechenland-Urlaubs sammelt sich einiges an kulinarischen Köstlichkeiten an, das unbedingt mit nach Hause transportiert werden muss. Ganz gleich, ob es sich tatsächlich um Raritäten handelt, die man daheim nicht bekommt, oder ob damit einfach nur ein paar Erinnerungen importiert werden sollen. Der selbstgebrannte Ouzo vom Vermieter, ein undefinierbarer Wein in der Plastikwasserflasche, frisches Olivenöl, das noch vor ein paar Tagen am Baum hing, und dergleichen mehr. Bislang war der Transport im Flugzeug eigentlich nur durch den eigenen Einfallsreichtum bei der Verpackung und die erforderliche Körperkraft limitiert. Egal ob im Gepäckfach, zwischen den Beinen oder auf dem Schoß, irgendwo passte immer noch etwas hin. Vor allem das Personal von Olympic habe ich immer als sehr tolerant und kooperativ erlebt. ;-) Es ist nicht lange her, da haben wir zum Beispiel noch einen 5-Liter-Kanister Olivenöl im Rucksack dabeigehabt. Alles kein Problem. Dieses geringfügige Volumen gilt dem Griechen per se ja ohnehin noch als homöopathische Menge.

Nun soll alles anders werden: Ausgelöst durch die vereitelten Anschläge von London hat die EU beschlossen, dass bereits ab November starke Beschränkungen beim Handgepäck gelten. Flüssigkeiten dürfen nur in Gebinden zu 100 ml mitgeführt werden. Und 50 kleine Fläschchen mit Olivenöl lösen das Problem auch nicht, weil alles zusammen in einen 1-Liter-Klarsichtbeutel passen muss. Ich kann nicht beurteilen, ob dadurch böse Menschen gehindert werden, böse Dinge zu tun. Aber es könnte schon sein, dass es sich um eine etwas weltfremde Idee handelt, die in der Praxis nur schwer umsetzbar ist. Wir werden dann eben in Zukunft auf die Mitnahme einer Olivenöl-Bombe verzichten und die Getränke für den Flug im Duty-Free-Bereich hinter der Sicherheitskontrolle kaufen, denn die sind an Bord erlaubt. Was mir aber noch viel bizarrer erscheint, ist die Beschränkung bei der Größe des Handgepäcks. Ab Mai 2007 darf das nämlich nur noch ein Ausmaß von 56 x 45 x 25 cm haben. Was das dann überhaupt sein soll, ist mir nicht klar. Eine Tasche oder ein Rucksack jedenfalls nicht.

Hier noch der offizielle Bericht, der derzeit in vielen Medien kursiert: EU verschärft Regeln für Handgepäck

Das Wort zum Wetter

Verfasst unter Allerlei am 22.07.06 von Immolakis

Es ist Samstag abend und nach einem herrlichen, heißen Tag in Deutschland, der mich ganz arg an einen der vielen herrlichen, heißen Tage in Griechenland erinnert, ist mir danach, mich mal zum derzeitigen Lieblingsthema in den Medien zu äußern: der ach so schrecklichen, schier unglaublichen Hitzewelle. Ich bekenne mich ja dazu, einer von denjenigen zu sein, die ewig über das miese Wetter in Deutschland lamentieren - zu kalt, zu viel Regen, zu wenig Sonne. So ist es meist und das stinkt mir und das ist einer der Gründe, warum ich gern und oft in Griechenland bin. Und jetzt, wo es in Deutschland seit 2003 endlich mal wieder richtig Sommer ist, bin ich regelrecht begeistert. Nur seltsam, dass sonst nahezu jeder über die vermeintlich unerträgliche Hitze jammert. Was soll das? Will man jetzt einen vernünftigen Sommer haben oder nicht? Wir hatten heute 35 Grad, in der Nacht werden es vielleicht 25 sein, ist doch perfekt. Natürlich kann es mal unangenehm werden, im Job, im Auto oder sonstwo, dann schwitzt man halt mal. Unsere Freunde in Griechenland können bei soviel Aufregung nur den Kopf schütteln. Denn wenn erstmal kein Wasser mehr aus der Leitung kommt und die Waldbrände wüten, dann kann man wirklich klagen. Aber nicht, nur weil mal richtig Sommer ist. Wer jetzt meckert, dem wünsche ich ab nächsten Herbst sechs Monate lang kalte Füße.

eu-Domains - milos-greece.eu

Verfasst unter Allerlei am 16.04.06 von Immolakis

Ich halte die .eu-Domains eigentlich für überflüssig, denn kein Mensch braucht noch eine zusätzliche Top Level Domain. Von denen gibt es wirklich genug. Sollte .eu etwa nützlicher sein als .vc (St. Vincent und die Grenadinen) oder .gs (Südgeorgien und die Südlichen Sandwich-Inseln)? Wohl kaum. Jetzt ist nur jeder Markeninhaber oder zumindest ansatzweise Gewerbetreibende gezwungen, “seine” Domain auch als .eu-Domain zu registrieren. Irgendwie geht da kein Weg dran vorbei, auch wenn man es eigentlich nicht braucht. Ich habe es für meine Firma gemacht, für einige Kunden und - wo ich gerade dabei war - auch für diese meine Milos-Website. Die ist also jetzt auch unter milos-greece.eu erreichbar. Netter wäre eigentlich milos.eu, aber da stehe ich noch irgendwo in der Warteschlange, weil die EURid noch am knobeln ist.

Der Angriff der Riesenmoussaka

Verfasst unter Allerlei am 12.03.06 von Immolakis

Ohne Worte: Der Angriff der Riesenmoussaka (The Attack of the Giant Moussaka) am 16.03.06 17.03.06* bei Arte. “Die Stadt Athen unter Schock: Eine Riesenmoussaka treibt in den Straßen der Stadt ihr Unwesen und verbreitet Angst und Schrecken. Bis zwei Heldenmutige sich aufmachen, gegen den mutierten Auflauf anzukämpfen …” usw. Na ja, aufnehmen kann man es ja mal. ;-)

* Arte hat noch nicht gemerkt, dass ab 0.00 Uhr schon ein neuer Tag anfängt.

Mehr Kos als Milos

Verfasst unter Allerlei am 08.03.06 von Immolakis

Was soll dieser Titel wohl aussagen? Diese Website liegt bei der Google-Suche nach Milos schon lange auf dem ersten Platz. OK, das ist zwar nicht selbstverständlich aber auch nicht ganz abwegig. 73% des Traffics kommen über Suchmaschinen, aber - und jetzt kommt’s - das am häufigsten verwendete Keyword ist nicht Milos sondern Kos. Milos kommt erst an zweiter Stelle, gefolgt von Mykonos. Da die Insel Kos wesentlich populärer ist als Milos (was ein Glück…) und demzufolge viel mehr Leute nach Kos googlen, reicht für dieses Keyword ein Ranking irgendwo in den Top 10, um trotzdem mehr Traffic zu generieren als das Keyword Milos.

Na gut, wem das zu technisch ist: Hier gibt es Infos über Kos.

Griechisches Sat-TV

Verfasst unter Allerlei am 22.11.05 von Immolakis

Ich bin misslaunt… Nun habe ich endlich meine 110 cm-Monsterschüssel hinterm Haus befestigt, mit vollem Einsatz befreundeter Schlosser und Elektriker, und dann das: Fast alle griechischen Satelliten-Programme sind von Hotbird zum Hellas-Sat umgezogen. Und ich habe extra doppelten Aufwand betrieben und die gute Astra-Hotbird-Kombi gewählt - offensichtlich umsonst. Dabei hatte ich mich nach dem Wechsel vom Kabel- zum Satellitenempfang schon auf original griechisches Fernsehen gefreut. Auf theatralische Reporter, überschminkte Nachrichtensprecherinnen, uralte englische Filme mit griechischen Untertiteln und lustige Musikvideos.

Angeblich Anfang Oktober sind die Griechen mit dem ganzen OTE-Paket auf Ihren Heimatsatelliten gewechselt, und auf den ehemaligen beiden OTE-Transpondern tanzen jetzt irgendwelche finsteren Polen. Oder waren es Araber? Egal, die bleibenden Kanäle sind überschaubar: ERT und Voulis, dieser Parlamentsender. Beides reichlich trocken, wenn man nur eingeschränkt Griechisch versteht. Ach, und Holidays in Greece, auch nicht überwältigend. Wer also in Zukunft zum standardmäßigen Astra noch den Hellenen anpeilen will, kommt um eine zusätzliche Satellitenschüssel nicht herum, denn HellasSat steht auf 39° Ost, das ist weit weg. Schade eigentlich.

Musiktipp Anonimi

Verfasst unter Allerlei am 29.04.05 von Immolakis

Diese erstklassige CD der Gruppe Anonimi empfehle ich aus Überzeugung. Die Jungs leben zwar in Berlin, haben aber genug griechisches Blut in den Adern, um authentische Musik zu präsentieren, die jenseits von Bouzouki-Klängen aus der Touri-Taverne einzuordnen ist. Sehr schön, oft melancholisch, und immer geeignet, die Erinnerung an Griechenland wachzuhalten. Mehr Infos.



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