Nein, es geht nicht um meinen Aufenthaltsort sondern nur um ein paar Domains, die noch zu meinem Milos-Projekt gehören. Die gammelten schon länger bei einem der bekannten großen servicefreien Massenhoster vor sich hin. Deshalb hatte ich bis dato auch keine Ambitionen, etwas aus den Domains zu machen. Nun sind sie endlich auf einen unserer Server bei Domainfactory umgezogen. Aber wie… Hier die Essenz meines Dialogs mit dem Textbaustein-Generator des Hosters (nennen wir ihn X, denn man soll nicht schlecht über andere reden):
Ich: Das gesamte Paket mit allen Domains wird gekündigt. Providerwechsel mit sofortiger Wirkung.
X: Die Kündigung wurde vollständig durch uns bearbeitet.
Klingt gut, daraufhin stoße ich den KK an.
Denic: NACK received and processed.
Ich (an X): Warum wurde der KK abgelehnt? Bitte dringend um LateACK.
X: Sie interessieren sich für das Produkt Webhosting und das Thema Vertrag. Ihre Anfrage liegt den X Experten bereits vor.
Ich werde ungeduldig, weil für einen LateACK nicht viel Zeit ist. Dann lese ich auf der Website von X: “Servicelevel 90% in 48h”. Das ist hart. 48 Stunden sind zwei ganze Tage, so kann man wohl nicht arbeiten.
Ich (mit erhöhtem Blutdruck): “Servicelevel 90% in 48h” ist kein Service mehr sondern eine Zumutung.
X: Wir freuen uns, dass Sie unserem anspruchsvollen Service vertrauen.
Letztendlich sind die Domains dann umgezogen. Warum es doch geklappt hat, ist mir eigentlich nicht klar.