Hallo immo, am 20. Mai beginnt unser Urlaub auf den griechischen Inseln
Hallo immo, am 20. Mai beginnt unser Urlaub auf den griechischen Inseln (4 Wochen Athen, Naxos, Santorini, Milos) - und mit jedem Tag wird die Freude darüber weniger! Auf evtl. Streiks haben wir uns eingestellt - soweit das mit einem 2-jährigen Kind dann möglich sein wird. Was uns aber nun nach einem gestrigen Fernsehbericht im ZDF neue Sorgen bereitet ist die Versorgungslage auf den Inseln. Es ging zwar darin um Paros - aber das liegt ja alles nah beieinander: Die Lebensmittel wären knapp, es werden Hamsterkäufer gemacht, die Preise steigen (eine Butter kostet 5,13€!), Obst ist unbezahlbar!! Kann das wirklich sein? Hat darüber jemand weitere Infos? Wir überlegen nun schon alles zu stornieren. Bitte überzeugt uns vom Gegenteil!
Schöne Grüße
Katja


Hallo immo, vielen Dank für Deine Antwort. Wir lassen uns jetzt einfach überraschen und werden es ganz entspannt angehen - da kommt eben mal keine Butter auf´s Brötchen :-) Auch eine Nachfrage bei unseren Vermietern ergab nix außergewöhnlich Besorgniserregendes und so freuen wir uns jetzt einfach auf vier hoffentlich entspannte Urlaubswochen. Wir werden bis zum Start der Reise keine panikverbreitenden Zeitungen lesen und keine schlecht recherchierten TV-Beiträge ansehen - und uns selbst ein Bild von der Lage machen!!
SChöne Grüße
Katja
Danke für Deine tolle Website! Auf Milos werden wir übrigens bei Efi´s Rooms übernachten! Danke auch für den Tipp!
[ Geschrieben am 10. Mai 2010 um 23:27 Uhr von Katja ]
Hallo Katja,
ich habe diesen Beitrag über Paros selber nicht gesehen, habe aber mitbekommen, dass Martina ihrer Wahlheimat damit wohl keinen Gefallen getan hat. Vielleicht hat sie selber solche wirtschaftlichen Probleme, dass sie sich hat verleiten lassen, alles derart negativ zu schildern. Ich kann es nicht beurteilen. Ich weiß nur folgendes:
- Ich war im März in Athen und in Milos und will in Kürze wieder hinfliegen. In Milos (und natürlich auch in Athen) gab es keinerlei Versorgungsengpässe, auch Freunde berichten nichts dergleichen.
- Preise für manche Grundlebensmittel waren schon immer surreal, dazu zählt z.B. auch Butter. Milch und Fruchtsäfte, was unsere Kinder gern mal trinken, kostet das Doppelte verglichen mit Deutschland.
- Griechenland ist schon lange kein Billigreiseland mehr, im Gegenteil. Gerade ein Individualurlaub auf den meisten Inseln ist eine Art Liebhaberprodukt, das Preis-Leistungsverhältnis ist nur durch den emotionalen Mehrwert ausgeglichen.
- Die griechischen Inseln sind immer noch ein wunderbares Urlaubsziel, daran hat sich nichts geändert. Griechenland war noch nie ein Ort zum Arbeiten, sondern immer ein Ort zum Leben. Mit wirtschaftlichen Argumenten darf man weder das Land noch den Urlaub dort bewerten. Als Griechenlandliebhaber wird man immer hinfahren, solange es irgendwie geht.
Wenn Ihr Euch 4 Wochen Urlaub in Athen und auf teuren Inseln wie Santorini und Milos leisten könnt, dann würde ich das Ganze sportlich sehen. Ich persönlich glaube nicht an ernsthafte Engpässe, die einen wirklich in Schwierigkeiten bringen.
Also - kalo taxidi!
Viele Grüße, Immo
[ Geschrieben am 10. Mai 2010 um 12:28 Uhr von Immo ]