Milos und die “Krisi”
Die Prognosen für die diesjährige Sommersaison waren durchweg schlecht. Wie auf wohl allen griechischen Inseln hatte auch auf Milos nahezu jeder Angst vor deutlichen Umsatzeinbußen wegen der vielzitierten “Krisi”, der Wirtschaftskrise. Aber ein Blick auf die Situation vor Ort lässt die Befürchtungen als weitgehend unbegründet erscheinen. Und in der Tat höre ich von vielen, dass sie positiv überrascht sind, wie gut die Saison doch läuft. Ich empfinde es auch wie in den vergangenen Jahren - hauptsächlich griechische Touristen vom Festland, gut gekleidet und oft mit teuren Autos unterwegs, und ein wirklich heißes Nachtleben in den Bars und Clubs in Adamas, wo die teueren Cocktails in Strömen fließen. Allem Augenschein nach lässt man nach wie vor genug Geld auf der Insel. Eine Bekannte hat ein schönes Zitat gebraucht: “We are a poor country with rich people.” Also alles halb so schlimm.

