S&B vor Gericht
Ich habe vor kurzem schon einmal auf den Ärger zwischen Silver & Baryte (Varitini) und dem Umweltministerium hingewiesen. Auf der Firmenwebsite hat S&B nun extra zu den Vorgängen auf Milos eine Stellungnahme mit dem Titel “3 Fragen und 7 Wahrheiten” veröffentlicht. Hier eine sehr rudimentäre Übersetzung des PDFs:
“3 Fragen und 7 Wahrheiten über S&B und Milos
In der letzten Woche wurden wir von der Presse über die Geldstrafe informiert, die uns das Umweltministerium wegen Verstößen gegen die Umwelt in Milos auferlegt hat. Wegen dieser Eindruck erweckenden Vorgehensweise des Ministeriums und der öffentlichen Verwaltung fragen wir:
1. Warum ignoriert man jetzt die 54 Genehmigungen und Untersuchungen zu Umweltfragen der Firma auf Milos, welche die zuständigen Behörden und die Dienststellen des Ministeriums selber genehmigt haben und die bis heute für ausreichend gehalten wurden?
2. Weshalb wählt man pflanzliche Dünger und Mittel aus? Weshalb wurde es in Koronia genehmigt? Es ist ein journalistischer Angriff gegen unser Unternehmen.
3. Weshalb versucht man, eine so ernsthafte Frage wie die der Umwelt auf Milos, mit Kommunikation und Praktiken (?) zu überwinden, und nicht mit wesentlichen Fragen, womit man praktisch den Tourismus, die Wirtschaft und das Lebenswachstum der Insel unterstützt?
Wahrheiten:
1. Die Verstöße beziehen sich auf genehmigte Praktiken, die mit allen Details in den Umwelt- und technischen Untersuchungen beschrieben werden und diese sind von einer Reihe von Trägern und Behörden, darunter auch von Ministerien, genehmigt worden.
2. Wir sind ein anerkanntes internationales Unternehmen mit 2.266 Mitarbeitern (…)
3. Das System unseres tagebaus ist seit 2001 ISO 14001 zertifiziert (…)
4. Wir sorgen für eine ständige Weiterentwicklung der Technologie (…)
5. Wir machen Investitionen in Höhe von 3 Mio EUR bei Gewinnung von 46% der Gesamtfläche in Griechenland.
6. Die Mineralien werden für die Nahrungs- und Kosmetikindustrie ohne toxische Mittel verwendet.
7. Wir bei S&B glauben an die Perspektiven in Milos. Daher unterstützen wir das Vorhandensein des Tourismus und des Tagebaus auf Milos.
Wir glauben, dass wir Recht haben und dass diesem Täuschungsversuch ein Ende gemacht werden soll, daher gehen wir vor Gericht für eine Aufhebung dieser Geldstrafe und für die Wiederherstellung der Wahrheit.”
