Die Strände von Milos
Die vielfältigen Strände von Milos sind mit Sicherheit einer der wesentlichen Gründe, warum man hier durchaus einen längeren Urlaub verbringen kann, ohne dass Langeweile aufkommt. Gerade wenn man nicht den ganzen Tag ausschließlich am Strand verbringen möchte, stellt das Erkunden der zahlreichen, oftmals ganz unterschiedlich beschaffenen Strände ein ganzheitliches Erlebnis dar, zu dem die Anfahrt über Schotterpisten und das Suchen nach der geeignetsten Zugangsmöglichkeit genauso dazugehört, wie der Aufenthalt am Strand selbst. In jedem Fall sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, sich auf denjenigen Strand zu beschränken, der der eigenen Unterkunft am nächsten liegt. Das mag zwar bequem sein, doch auf diese Weise entgeht einem eine Menge!
Bedingt durch die vulkanische Vergangenheit der Insel sind die Strände von Milos zum großen Teil außergewöhnlich markant und einzigartig. Verschiedenartige geologische Gegebenheiten verleihen nahezu jedem Strand sein ganz individuelles Erscheinungsbild. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, möglichst viele Strände zu erkunden, um seinen ganz persönlichen Lieblingsstrand ausfindig zu machen.
Nachfolgend habe ich vor allem die nennenswerten Strände der Nordküste und der Südküste beschrieben, diejenigen an der entlegenen Westküste sowie die Strände in der Bucht von Milos. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele kleine, teils namenlose Strände, die zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar und durchaus auch einen Besuch wert sind.
Milos Südküste: Paliochori bis Provatas
Beginnen wir mit der Südküste, von Ost nach West. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Strände der Südküste zum größten Teil sauberer sind als diejenigen an der Nordküste. Der häufig von Norden blasende Meltemi treibt recht zuverlässig alle möglichen Verunreinigungen wie Pflanzenteile oder anorganischen Unrat aufs Meer hinaus, so dass man im Süden größtenteils blitzsaubere Strände und glasklares Wasser vorfindet. Wohlgemerkt spreche ich hier von Unrat im und am Wasser, nicht von der Wasserqualität. Die ist eigentlich überall tadellos, wenn man vielleicht von den wenigen Häfen absieht.
Provatas befindet sich etwa in der Mitte der Südküste. Auf die weiter westlich gelegene Hälfte der Südküste bis Kleftiko gehe ich nicht im Detail ein. Man findet hier viele kleine Buchten, die es zum Teil durchaus wert sind, erkundet zu werden. Größere, namhafte Strände gibt es hier aber nicht. Der Zugang zur Küste von der Straße aus, die hinter Kipos zu einer unbefestigten Piste wird, wird zunehmend schwieriger, je weiter man nach Westen kommt.
Milos Nordküste: Pollonia bis Plathiena
Kommen wir nun zu den Stränden der Nordküste, ebenfalls von Ost nach West. Am äußersten Nord-Ost-Eck von Milos liegt Pollonia und mittendrin, nämlich in der kleinen Hafenbucht, der zugehörige Strand. Wir folgen den Stränden entlang der in einem weiten Bogen geschwungenen Küste, um Trachilas, den nördlichsten Punkt von Milos, herum bis Plathiena, kurz bevor die Küstenlinie jäh in die Bucht, den Ormos Milou, mündet.
Ormos Milou: Lagada bis Rivari
Schließlich will ich noch auf einige Strände innerhalb der Bucht von Milos (Ormos Milou) eingehen, auch großzügig "Golf von Milos" genannt.
Milos Westküste: Ag. Ioannis bis Agathia
Weitere Strände
Da ich um eine möglichst vollständige Darstellung bemüht bin, abschließend noch der Hinweis auf einige weitere Strände, die allerdings nicht zu schönsten der Insel Milos zählen.
Weitere Strände: Kipos, Psathi, Katergo, Gerondas, Tria Pigadia, Kastanas
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