Plathiena

Der westlichste Strand, den ich noch der Nordküste zuordne, ist Plathiena. Von Plakes erstreckt sich ein grünes Tal mit Olivenbäumen hinab zum Meer und endet im Strand von Plathiena. Die Anfahrt erfolgt in der Regel über Plakes, es gibt jedoch auch eine unbefestigte Straße von Firopotamos aus.

Am Strand dominiert neben Kies eine Menge trockenes Seegras, außerdem parken die Autos der Badenden unmittelbar hinter dem Strand. Am Strand zu liegen, bringt also nicht den maximalen Wohlfühlfaktor. Wer jedoch gerne ausgiebig in warmem, seichtem Waser planscht, kommt hier auf seine Kosten. Plathiena punktet mit ungaublich flachem Wasser, das sich in der Bucht auf Badewannentemperatur aufheizt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass man vom Strand aus dem Sonnenuntergang in Richtung Antimilos zuschauen kann, während dabei das gesamte Tal in ein wohlig warmes Licht getaucht wird.

Ein kleine, namenlose Beachbar mit einigen schattigen Sitzplätzen versorgt im Sommer die Badegäste mit dem Nötigsten.