Firiplaka



Da die Anfahrt die gleiche ist, wiederhole ich mich etwas: Um Tsigrado und Firiplaka zu erreichen, fährt man auf einer LKW-Piste durch eine der sogenannten "Mining Areas" und passiert ein großes Werk von Silver & Baryte, das am Hang des Tsigrado-Vulkans liegt. Kurz vor dem Ziel teilt sich der Weg am sogenannten Kap von Tsigrado.


Um zum Strand von Firiplaka zu gelangen, wendet man sich an dieser Weggabelung nach rechts. Auch bietet sich einem zunächst von einem kleinen Parkplatz aus ein Überblick über die gesamte Bucht. Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich beurteilen, ob der Strand momentan überhaupt zugänglich ist. Unterhalb des Parkplatzes liegen nämlich eine Menge Felsbrocken im flachen Wasser und darüber muss man zunächst einmal hinwegsteigen, um an den Strand zu gelangen. Uns ist es schon passiert, dass eine starke Brandung das vereitelt hat. Der Strand von Firiplaka ist hauptsächlich sandig und bemerkenswert flach, so dass man viele Meter ins Wasser laufen kann und dabei doch noch nicht besonders nass wird. Er wird von einer äußerst steilen Felswand begrenzt, die die Steinschlagwarnungen glaubhaft erscheinen läßt. Auch hier treten, ähnlich wie in Paliochori, verschiedenfarbige Gesteinsschichten zu Tage; dem Laien gefällt's, der Fachmann kann wirklich etwas damit anfangen. Im Gegensatz zu Tsigrado verfügt Firiplaka über eine minimalistische Infrastruktur - die "Portokali" (=Orange) Beach Bar, die allerdings nur in der Hochsaison in Betrieb ist.

Ein Fels teilt den Strand in zwei Abschnitte
Ein Fels teilt den Strand in zwei Abschnitte
Blick zum "hinteren" Strandabschnitt
Blick zum "hinteren" Strandabschnitt










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