Agia Kyriaki und Psaravolada

Der Weg nach Agia Kyriaki führt zunächst über die Straße nach Paliochori, von der man auf Höhe eines kleinen Kirchleins rechts abbiegt. Die Straße führt durch ein erosionsbedingt zerklüftetes Tal hinab zur Bucht. Sie ist zunächst unbefestigt und stellenweise eng, später aber aus unerfindlichen Gründen großzügig asphaltiert.

Der ansprechende Sandstrand ist bis auf einen Bereich nahe der Wasserlinie nahezu kiesfrei und bietet mit seinen zwar schütteren aber immerhin auf der gesamten Strandlänge angepflanzten Tamarisken recht passablen Schatten. Um die Bucht gruppieren sich noch ein paar Häuser, eingemauerte und zu Ferienhäusern umgewandelte Wohnwagen und eine Taverne, in der auch Zimmer vermietet werden.

Viele Jahre lang koexistierten in Agia Kyriaki zwei Beachbars, von denen eine jedoch vor ein paar Jahren mangels Lizenzverlängerung schließen musste. Angeblich wegen des Schutzes archeologisch relevanter Relikte in der Gegend. Der milonesischen Beachbar ist es grundsätzlich zu eigen, dass sie als auf die Grundelemente reduzierte Bretterbude überwintert, um in der kurzen Saison durch allerlei improvisierte Konstruktionen zum Leben erweckt zu werden - so auch jene verbliebene in Agia Kyriaki.

Psaravolada

Östlich von Agia Kyriaki befindet sich ein weiterer, eher verborgener Strand: Pasaravolada. Auf dem dominanten Fels, welcher die beiden Strände trennt, thront die oben genannte Zimmervermietung, mit recht attraktivem Ausblick auf beide Buchten. Die Annahme, es gäbe von hier oben irgendeinen Abstieg nach Psaravolada, trügt. Der Zugang ist lediglich von Agia Kyriaki aus möglich, als Kletterpartie über die großen Felsbrocken am Wasser entlang.

Update 03/18